Chiropraktik in der Pferdetherapie

Beweglichkeit präzise ansprechen

Die freie Beweglichkeit der Wirbelsäule und der Gelenke ist eine wichtige Voraussetzung für ein ausbalanciertes Bewegungsgeschehen. Funktionelle Einschränkungen können sich auf Haltung, Takt, Muskulatur und Rittigkeit auswirken.

Chiropraktik befasst sich mit der funktionellen Beweglichkeit von Gelenken und deren Einfluss auf das gesamte Bewegungssystem. Der Fokus liegt dabei auf Mobilisieren von gelenkigen Verbindungen und bei Bedarf präzisen, kontrollierten Impulsen.

Sorgfältiger Befund als Grundlage

Jede chiropraktische Behandlung beginnt mit einer gründlichen Untersuchung. Haltung, Bewegung und Gelenkfunktion werden im Gesamtzusammenhang betrachtet. Nur wenn eine funktionelle Einschränkung eindeutig festgestellt wird und keine Kontraindikationen vorliegen, kommt eine chiropraktische Technik zum Einsatz.

Mir ist wichtig, verantwortungsvoll und differenziert zu arbeiten und jede Maßnahme individuell zu begründen.

Gezielte Impulse statt Kraft

Chiropraktische Techniken arbeiten mit Mobilisationen und mit kurzen, präzisen Impulsen, die auf die jeweilige Struktur abgestimmt sind. Ziel ist es, die physiologische Beweglichkeit eines Gelenks zu unterstützen und das Zusammenspiel von Muskulatur, Nervensystem und Bewegung positiv zu beeinflussen.

Die Chiropraktik ist für mich kein isoliertes Verfahren, sondern Teil eines ganzheitlichen Ansatzes und wird, wenn sinnvoll, mit osteopathischen oder physiotherapeutischen Methoden kombiniert.

Ergänzend und verantwortungsvoll

Chiropraktik kann begleitend bei funktionellen Bewegungseinschränkungen, veränderten Bewegungsmustern oder im Rahmen präventiver Betreuung eingesetzt werden. Sie ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Diagnose, sondern versteht sich als ergänzende Maßnahme innerhalb eines umfassenden Betreuungskonzeptes.